Brooklyn: Der Insider Guide

Am anderen Ende der Brooklyn Bridge

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Sabrina
2. Juli 2019
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Es ist noch gar nicht lange her, da war für viele der Weg „auf die andere Seite der Brücke“ und damit meinte man das Passieren der historischen Brooklyn Bridge, für viele eingefleischte Bewohner Manhattans undenkbar. Wer in Manhattan lebte, wollte doch nicht nach Brooklyn?! Was gibt es da schon zu sehen? Auch die Taxifahrer taten sich schwer ihre Dienste bis nach Brooklyn anzubieten.

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Heute gehört Brooklyn zu den beliebtesten Stadtteilen der Mega Metropole New York City´s und ist ebenso bekannt wie Manhattan selber. Brooklyn in New York ist ein eigenständiges Pflaster mit vielen spannenden und so wunderbar authentischen Gegenden, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst und zuletzt hingehen soll. In diesem Guide erfahrt ihr alles über die hippsten Ecken am East River und seid somit bestens vorbereitet, wenn ihr selbst den Weg über die Brücke wagt.


Multi-Kulti in Brooklyn

Brooklyn ist einer der fünf Stadtbezirke (Boroughs) von New York City und befindet sich im Südosten von New York City – am westlichen Ende von Long Island. Im Nordosten besteht die einzige Grenze zum Stadtteil Queens. Auf der gegenüberliegenden Seite der Upper New York Bay befinden sich Manhattan (im Nordwesten) und Staten Island (im Westen). Brooklyn erstreckt sich auf einer Landfläche von 251 km² und einer Wasserfläche von 68 km² und ist mit rund 2,6 Millionen Einwohner der Größte der 5 Boroughs.

Menschen jeglicher Religion und Herkunft haben über die Jahre ihre Heimat in Brooklyn gefunden. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist hier besonders spürbar. In etwa 35 % der Einwohner sind Schwarze und Afroamerikaner, die hauptsächlich im Osten und Norden Brooklyns wohnen. Neben einer sich immer weiter ausbreitenden Anzahl von Asiaten, wohnen auch Italiener, Polen, Russen und Hispanics in der Multi-Kulti Gegend.

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Die Geschichte von Brooklyn

Brooklyn wurde 1634 von den Niederländern als Breuckelen gegründet. Der Name entstammt der Stadt Breukelen bei Utrecht. Bis 1898 war das damalige Breuckelen eine eigenständige Stadt, bis es nach New York eingemeindet wurde. Der Bezirk hat sich aber bis heute eine stark ausgeprägte Eigenständigkeit bewahrt, worauf die Bewohner Brooklyns auch großen Wert legen.

Im Jahr 1664 wurde die gesamte Kolonie Nieuw Nederland von den Engländern erobert. Aus Breukelen wurde über die Zeit Brockland, dann Brocklin, auch Brookline stand einige Jahre auf dem Papier, bis die Gegend schließlich und final zu Brooklyn umbenannt wurde. Die Engländer reorganisierten die Provinz New York im Jahr 1683 in zwölf Verwaltungsbezirke. Das nach König Karl II. benannte Kings County war eine dieser so genannten Countys. Durch die Unterzeichnung des „Frieden von Paris“ im Jahre 1783 fielen New York und Brooklyn an die Amerikaner.

Als im Jahr 1825 der Erie-Kanals eröffnet wurde, entwickelte sich die Gegend um New York zu einem wichtigen Handelsplatz, was dazu führte, dass neue Dörfer entlang des East Rivers entstanden. Die Bevölkerung wuchs mit dem Bau zahlreicher Eisenbahnstrecken ab 1863 rapide an. Spätestens mit der der Eröffnung der Brooklyn Bridge im Jahr 1883 rückten Brooklyn und die damals nur aus Manhattan und der Bronx bestehende Stadt New York näher zusammen. Es folgten weitere Eingemeindungen von Williamsburg (1854), New Lots, Flatbush, Gravesend und New Utrecht (alle 1894). Durch die Wahl durch eine knappe Mehrheit für die Vereinigung von Manhattan, der Bronx, Queens und Staten Island entstanden die uns heute bekannten 5 Boroughs. Auch während des zweiten Weltkrieges spielte Brooklyn eine bedeutsame Rolle, denn ein Großteil des Materials und des Personals wurde über das Brooklyn Army Terminal nach Europa geschickt.


Sehenswürdigkeiten in Brooklyn

Durch die Größe Brooklyns lässt sich nur erahnen, welche Komplexität einen erwartet, wenn man die Sehenswürdigkeiten erkunden will. Die Brooklyn Bridge, die Heimat der Brooklyn Nets – das Barclays Center, der Brooklyn Bridge Park, der Green-Wood Friedhof, der Brooklyn Botanic Garden, das Brooklyn Museum – die Liste ist lang. In Brooklyn gibt es viel zu sehen.

Brooklyn Heights & Dumbo, Park Slope & Prospect Heights, Williamsburg sowie Coney Island & Brighton Beach gehören zu den Top Gegenden in Brooklyn, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Gegenden wie Boerum Hill, Carroll Gardens und Cobble Hill (auch kurz BoCaCa genannt) haben natürlich auch ihren Reiz und versprühen ebenso wie Red Hook oder Fort Greene ihren eigenen Charme. Die wesentlichen Sights und Sehenswürdigkeiten in Brooklyn findet ihr dort aber nicht.

Der Brooklyn Bridge Park
Der Brooklyn Bridge Park

Flohmarkt in Brooklyn

Ein besonderer Tipp für die Flohmarkt Fans unter Euch: Jedes Wochenende pilgern die Menschen regelrecht nach Brooklyn, um die angesagten Flohmärkte zu stürmen.

Der Brooklyn Flea in Fort Greene ist wohl der Bekannteste Geöffnet von April bis November, stellen hier immer Samstags über 150 Verkaufsstände ihre Waren aus (Adresse: 176 Lafayette Avenue). Eine weitere Location (immer Sonntags) findet ihr im hippen Williamsburg mit dem Williamsburg Flea (Adresse: 50 Kent Avenue).

Smorgasburg (ein open Air „Food Market) findet ihr Samstags direkt an der Williamsburg Waterfront (Adresse: 90 Kent Avenue). Greenpoint´s Brooklyn Night Bazaar ist eine Indoor Location, die besonders an den kalten Tagen sehr beliebt ist. Das Witzige ist: hier shoppt man erst ab Einbruch der Dunkelheit: von 19:00 – 1:00 Uhr Nachts an Freitagen und Samstags von 18:00 – 1:00 Uhr.

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Rooftop-Bars in Brooklyn

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Bars & Restaurants in Brooklyn

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Geführte Touren durch Brooklyn

Ganz beliebt sind geführte Touren durch den Stadtteil Brooklyn. Mit einem erfahrenen (meistens deutsch-sprechendem) Guide erfahrt ihr alles zur Geschichte und Sehenswürdigkeiten des Ortes. Es gibt verschiedene Arten von Touren. Einige Touren erkunden eine Nachbarschaft. Andere Touren befassen sich mit Themen wie Gastronomie, altbewährten Bars, Craft Beer, Street Art usw.


Die Stadtteile von Brooklyn

Ich habe für Euch die besten Orte heraus gesucht und dort die wahren Insider Spot, Restaurants und Sightseeing Tipps gefunden. Lest dazu mehr in den folgenden Guides über die Brooklyn Heights & Dumbo, Park Slope & die Prospect Heights, Williamsburg sowie Coney Island & das wundervolle Brighton Beach.

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Brooklyn Heights & Dumbo

Zuhause vieler wohlhabender Familien und Businessleute ist die wunderschöne Gegend in Brooklyn Heights und Dumbo. In diesem Viertel findet ihr von Bäumen gesäumte Straßen, historische „Brownstone Houses“, atemberaubende Aussichten auf Lower Manhattan und super stylische Lofts in still gelegten Industrievierteln am Fuße der Brooklyn- und Manhattan Bridge. Diese Mischung verleiht dieser Gegend in Brooklyn seinen besonderen Charme.Washington Street in Dumbo / Brooklyn


Park Slope & die Prospect Heights

Glaubt man dem Klischee, so ist Park Slope Brooklyn & die Prospect Heights der Lebensmittelpunkt der Hausfrauen in New York City. Es ist eine der perfektesten Gegenden, um Kinder in einer Großstadt wie dieser großzuziehen. Man sagt, dass sich hier mehr Kinderwagen und Familien auf den Straßen bewegen als Autos. Zwischen den denkmalgeschützten Brownstone-Häusern, die heute gut und gerne zwischen zwei und sechs Millionen Dollar wert sind, trifft man tatsächlich auf die resoluten Mütter, die stolz sind, Teil dieser tollen Gegend zu sein.

Park Slope / Grand Army Plaza
Park Slope / Grand Army Plaza

Williamsburg

Williamsburg in Brooklyn ist das Hipster Wonderland, längst angesagter als das East Village in Manhattan und ist auf keinen Fall eine gefährliche Gegend, wie viele immer noch denken. Besonders beliebt den kreativen, künstlerischen, freiheitsliebenden Einwohnern New Yorks, ist für viele das moderne Williamsburg momentan der Dreh- und Wendepunkt.

Williamsburg
Williamsburg

Coney Island & Brighton Beach

Die Kombination der alten Attraktionen des Vergnügungsparks, neu erschaffene Fahrgeschäfte und die traditionellen Schätze durch die Nähe zum Meer macht Coney Island New York zu einer der Sehenswürdigkeiten in der Mega Metropole New York City. Bereits im 19. Jahrhundert hat sich die Halbinsel zum Naherholungs- und Bespaßungszentrum für die Stadt-Bevölkerung von New York entwickelt. Es sind vor allem Einheimische, die hier der Sommerhitze entfliehen und sich im Atlantischen Ozean abkühlen. Freibäder gibt es in New York City schließlich kaum. Die wenigen Park-Bäder sind oft hoffnungslos überfüllt.

Die Coney Island Promenade bei Sonnenuntergang
Die Coney Island Promenade bei Sonnenuntergang
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