Auch in diesem Jahr ging es wieder in unsere Lieblingsstadt New York City. Zum insgesamt 9. Mal waren wir nun hier und haben wie immer tolle neue Sachen entdeckt. Die besten Touren und Attraktionen mit aktuellen Bildern findest du nun hier. Unsere Reise hatten wir auch mit unserem kostenlosen Reiseplaner myNY vorab geplant – hier kannst du unser myNY ansehen.

Ein paar richtig coole Highlights hatte unsere New York Reise 2015 auch zu bieten, zum Beispiel

  • war „The Water Table“ noch viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten,
  • der große Helikopter-Rundflug ist doch die Extra-Euro wert,
  • die Aussichtsplattform „One World Observatory“ ist auch super zum Weintrinken geeignet,
  • der Paley Park ist noch chilliger, als beim letzten Mal (mit Wasserfall mitten in Manhattan!!!)
  • und jede Menge kulinarische Highlights mehr!

Aber seht selbst:

Tag 1 – Ankunft in New York

Los ging es ganz entspannt von Hamburg über Frankfurt zum Flughafen JFK in New York. Der Flug war echt gut, die Verpflegung auch (wir sind mit Lufthansa geflogen) – nur das Passieren der Passkontrolle hatte dieses Mal ewig gedauert. Nach 2 Stunden saßen wir dann endlich im Taxi und los ging zum Hotel The Standard im East Village.

Kaum hatten wir die Koffer ins Zimmer geworfen, mussten wir erstmal die Sommersachen auspacken, denn wir hatten (wie eigentlich immer) sensationelles Wetter! Dann ging es los, das East Village zu erkunden. Gerade in unseren ersten Aufenthalten war das East Village das Zentrum unserer abendlicher Aktivitäten. Das wollten wir dieses mal wieder auffrischen und haben tatsächlich viele alte bekannte Spots wieder entdeckt. Der eigentliche Auslöser war jedoch der Besuch der Bar „Proletariat“ (Geheimtipp!!!) im letzten Jahr – da hatten wir uns entschlossen, dass unser nächster Besuch unbedingt im East Village sein musste.

Nach 3 Stunden Erkunden der Stadt hatten wir Hunger und haben das Mighty Quinns BBQ entdeckt (hier mehr Infos dazu). Echt leckerer BBQ-Spot mit super Chicken Wings und Burned Ends, nur das Brisket (langsam im Smoker gegarte Rinderbrust) kam nicht an unseren Lieblingsspot „Fette Sau“ heran (siehe Tag 6). Und dann sind wir wieder in die Bar Proletariat gegangen, um ein New York Willkommens-Bier zu trinken. New York, du hast uns wieder!!!

Tag 2 -Diner im Russian Village, Russ & Daughters und Katz’s Delicatessen

So richtig IN New York angekommen fühlen wir uns immer nach dem ersten mal Frühstücken – ganz klassisch im Diner mit fast immer dem gleichen Start: Rührei, Speck, frisch-gepresstem Orangensaft und Kaffee. Dafür waren wir ein paar Straßen weiter östlich bis zum „Diner Odessa“ (119 Avenue A (Höhe 8th Street (St. Marks)). Danach ging es wieder kreuz und quer durchs East Village, um uns dann mit Sabrina im Café vom The Standard East Village zu treffen. Nach knapp einem Jahr haben wir uns dann endlich mal wieder persönlich getroffen!

Der nächste echte Stopp am Nachmittag war der Delikatessen-Laden „Russ & Daughters“ (79 E Houston St. (ungefähr Höhe 1st Ave und 1st Street)), um etwas zu Essen. „Ross & Daughters“ ist bekannt für seine Lachshagels, die wir unbedingt probieren wollten.

Leider war der Laden so brechend voll, dass wir uns dann für unser beliebtes „Katz’s Delicatessen“ umentschieden haben, was direkt daneben ist. Das Pastrami-Sandwich ist das beste der Stadt! Und es war wieder unschlagbar gut und unfassbar viel!!

Tag 3 – Shoppen, Paley Park (Wasserfall!), Top of the Pint (Pub mit Rooftop!), Bryant Park Concerts

New York ohne Shoppen? Geht gar nicht! Obwohl der Dollar-Euro-Wechselkurs nicht sehr günstig war, gibt es immer noch viele tolle Sachen, die deutlich günstiger als in Deutschland waren. Wir sind vom East Village (Höhe 5. Straße) natürlich bis fast hoch zum Central Park gelaufen – das würden wir in keiner anderen Stadt so ohne zu Zucken machen. Wir waren auch wieder im Nike-Store „Niketown“ und es war wieder mal eine Enttäuschung, so dass das von unserer persönlichen Shopping-Liste nun gestrichen ist. Zu teuer, zu wenig Auswahl bei so einem riesigen Laden.

Der Paley Park in Midtown – Wasserfall inklusive

Egal, danach ging es ab in den Paley Park (53h Street zwischen 5th und 6th Ave.) – er ist eine Oase der Ruhe mitten in Manhattan. Er ist nicht groß – aber das Highlight ist der knapp 6 Meter hohe Wasserfall, dessen angenehmes Rauschen sich über den Großstadt-Trubel legt. Und bei über 30°C war die Abkühlung auch sehr angenehm. Wenn ihr am Abend hingeht, wirkt er noch eindrucksvoller, denn der Wasserfall wird angeleuchtet. Mehr zum Paley Park findet ihr hier.

Top of the Pint – Pub mit Dachterrasse

Jetzt war es Zeit, langsam wieder Richtung Downtown zu laufen, aber nicht, ohne in eine Bar zu gehen. Und schon kam die nächste Überraschung – sowas gibt es echt nur in New York: das „Top of the Pint“ ist ein Pub, der oben auf dem Dach offen ist und sozusagen eine echte irische Rooftop-Bar mit über 40 frisch gezapften Bieren ist. Ihr findet das „Top of the Pint“ im „The Perfect Pint“ (45th Str. zwischen 3rd Ave & 2nd Ave). Zu empfehlen ist der Burger mit Blauschimmelkäse (und eines der vielen IPAs!).

Der Abschluss des Tages war der fantastische Bryant Park. Er ist direkt hinter der Public Library zu finden (5th Av. und 42nd Str.) und einer unserer Lieblingsplätze in New York. Grün, umgeben von Hochhäusern und voller Ruhe und Leben gleichzeitig. Einfach unbeschreiblich! Abends gab es dann noch das Abschluss-Konzert der Summer-Serie. Unglaublich!

Tag 4 – The Water Table und One World Observatory

The-Water-Table-Sonnenuntergang

Tag 4 ist schon da und damit schon fast die Hälfte unserer New York Reise 2015 erreicht. Auf diesen habe ich mich besonders gefreut, denn hier haben wir das allererste Mal die Tour „The Water Table“ gemacht und was soll ich sagen: das ist das Beste, was wir jemals gemacht hatten! Los ging es in Greenpoint Brooklyn, wo wir auch nach 2,5 Stunden wieder ankamen.

Sonnenuntergang, Wasser, tolle Cocktails und leckeres Essen in fantastischer Atmosphäre: besser geht es nicht!

Unseren Erfahrungsbericht findest du dann in unserem „The Water Table“-Artikel. Mitch der Barkeeper ist echt ein Hammertyp, das Essen (es gab ein Drei-Gänge-Essen) war richtig gut, es war mild und die Fahrt führte in den Sonnenuntergang zur Statue of Liberty. Dazu ein Glas kalten Weißwein, Wasser direkt vor einem, ungezwungene Atmosphäre und meinen besten Kumpel bei mir. Leute, das war einmal alles Gute auf einmal! Also, unbedingt machen. Noch mehr fantastische Bilder der Tour gibt es später hier.

Tag 5 – Shopping im Macy’s, Old Homestead Steakhouse & Bubby’s Bar im Meatpacking District

Nach einem entspannten Frühstück im Café vom The Standard East Village (Tipp: Pochiertes Ei auf Blattspinat!) war die Shopping-Hölle Midtowns unser Ziel: Macy’s am Herold Square. Wir gehen da immer nur hin, um für unsere Mädels (Tino hat 2 Mädchen, ich eines) Klamotten zu kaufen. Die sind dort soviel günstiger als bei uns, das ist schon irre. Genauso irre macht mich der Laden, bei dem ich schon nach 10 Minuten nah an der Reizüberflutung bin. Da zeigt sich, dass die Frauen eindeutig härter drauf sind – sie können es Stunden hier aushalten. Mein Respekt 🙂

Reichlich bepackt ging es kurz ins Hotel, um danach in den westlichen Teil von Manhattan zu fahren: das Meatpacking District war unser Ziel. Das war unsere Zentrale während der letzten New York Reise. Ein abgefahrenes District, ganz anders als das East Village – und unbedingt sehenswert. Nicht nur durch den High Line Park, das neue Whitney Museum und die vielen Fabriklofts, Restaurants und Bars. Zu unserem New York Reisebericht 2014 gehts hier entlang – auch das war genial!

Dieses mal ging es richtig gute Steaks essen – im Old Homestead Steakhouse (14th Street und 9th Av.), wo wir uns wie in einer Zeitmaschine gefühlt haben: zurückgebeamt in die 20er- / 30er Jahre New Yorks. Alles ist alt-ehrwürdig und old-school eingerichtet. Wir hatten einen klasse Rotwein und butterzartes Steak, das auf den Punkt gegart war und noch einen New York Cheesecake bzw. Chocolate Cake als Nachtisch. Der Kuchen war lecker, aber auch so riesig und mächtig, dass wir ihn nicht mal ansatzweise geschafft haben. Leider war der Espresso nicht wirklich ein Espresso, sondern ein kurzer Kaffee – schade. Fazit vom Essen: sehr lecker, sehr viel aber auch sehr teuer!

Vollgefuttert sind wir ein paar Blocks gelaufen: Ziel war Bubby’s Restaurant & Bar am Ende des High Line Parks, das wir schon 2014 schätzen und lieben gelernt haben. Hier saßen und redeten wir, bis es mitten in der Nacht war. Unser Hotel lag im East Village – dennoch (nur in New York!!!!) sind wir zu Fuß von hier durch SoHo bis zum East Village spaziert. Sensationell!

Tag 6 – Einmal alles vom Besten: Shoppen in SoHo, „Fette Sau“ in Brooklyn und Empire State Building bei Nacht

Typische Hausfassade in SoHo
Typische Hausfassade in SoHo

Neben dem East Village haben wir besonders den Stadtteil SoHo („South of Houston Street“) für uns entdeckt. Diese alten Cast Iron Gebäude mit den vielen kleinen super-individuellen Shopping-Läden, Cafés und Bars, die kleinen engen Straßen – all das hat uns echt richtig gut gefallen und ist damit in unsere TOP 3 der Lieblingsstadtteile gerutscht! Und als wir da so langscharwenzeln ist Meg Ryan ist an uns vorbei spaziert!

Unser kulinarisches Highlight war die „Fette Sau“ in Brooklyn. Nachdem wir letztes Jahr schon so begeistert waren, mussten wir auch dieses mal unbedingt wieder hin. Getroffen haben wir uns dort mit Freunden – echt genial. Und ja, das BBQ (ganz speziell die Ribs) waren wieder richtig gut. Es ist also immer noch unsere Empfehlung für dich. Ganze 5 Stunden haben wir dort verbracht, gegessen, gequatscht und leckere IPAs getrunken (das sind speziell gebraute Biere mit verschiedenen Hopfensorten – unbedingt probieren!).

Das Empire State Building bei Nacht

New-York-Empire-State-Building-bei-Nacht

Danach sind wir wieder mit der Subway nach Manhattan gefahren und vom Union Square den Broadway und die 5th Avenue uptown gelaufen. Das Ziel war dann das Empire State Building. Nachts kurz vor 1 Uhr standen wir nun schon zum 9. Mal auf der Aussichtsplattform – bei jedem unserer New York Besuche waren wir hier. Und wir können uns noch immer nicht an dem Lichtermeer und der Energie der Stadt satt sehen. Durch unseren New York Pass brauchten wir auch nicht an den Ticketschalter sondern konnten direkt durchgehen. Nachts um 1 Uhr ist das vielleicht nur viel Zeitersparnis, wenn ihr aber tagsüber hier seid, werdet ihr heilfroh sein, einen der New York Pässe zu haben! Glücklich aber völlig platt waren wir kurz vor 3 Uhr dann im Hotel – was für ein genialer Tag.

Und dann war ja noch Tag 7:

Tag 7 – Großer Helikopter-Flug, 9/11 Memorial und One World Observatory

New-York-Helikopter

Während unserer New York Reise 2014 hatten wir das erste Mal einen Helikopterflug über New York gemacht. Es gibt kaum einen schönerer und eindrucksvolleren Weg, New York zu entdecken! Nachdem wir den mittleren Flug hatten, stand dieses Mal der längste Flug auf dem Programm. Und was soll ich sagen: es lohnt sich, diesen Flug anzusehen. Besonders spannend war er für Sabrina, die ein wenig unter Flugangst leidet. Aber auch sie war nach anfänglichen Bedenken (so ruhig wie kurz vor dem Abflug hatten wir sie noch nie erlebt 🙂 ) hellauf begeistert! Der Unterschied zur mittleren Tour ist der Anfang: es geht südwärts bis hin zur Bridge – über Governors Island hinweg.

9/11 Memorial, One World Trade Center und One World Observatory

Danach ging es zu dritt bei bestem Wetter Richtung 9/11 Memorial, was echt immer wieder eine Freude ist. Angekommen am 9/11 National Memorial (so der offizielle Name) hat uns der Baufortschritt des futuristisch gestalteten Terminals überrascht – es geht echt voran. Der Besuch vom One World Trade Center war für uns von Anfang an geplant – schließlich hat sich damit auch für mich ein Kreis geschlossen (ich war am 9.11.2001 in New York)  und ein Besuch daher Pflicht.

Durch die Express-Tickets war es super-einfach, zur Aussichtsplattform zu kommen. Es gibt einen separaten Eingang und Aufzug, so dass ihr keine Wartezeiten einplanen müsst. Oben angekommen konnten wir den sensationellen 360°-Ausblick genießen. Das One World Observatory ist schon echt verdammt hoch! Mein Highlight selbst aber ist das Restaurant oben im One World Observatory. Es ist auf jeden Fall nicht günstig (Weißwein $14), aber wenn ihr einen der Fensterplätze erwischt – so wie wir nach einer kleinen Wartezeit – dann ist das ganz leicht zu verschmerzen. Hierzu noch ein Tipp (Achtung – Wortspiel!): Wenn ihr im Restaurant die Rechnung bekommt, ist der „Tip“ schon mit 18% dabei (beim Feld „Graduity“ = Trinkgeld). Dennoch gibt es ein Extra-Feld mit „Tip“, wo – ich möchte keine Namen nennen, TINO – einer von uns drauf reingefallen ist und ganz ordentlich nochmal Extra-Trinkgeld gegeben hat! 🙂

Tag 8 – Shopping für die Kids, Bryant Park, Bars, Shake Shack & Eataly

Der letzte volle Tag in New York kam mal wieder viel zu schnell. Auch wenn die Überschrift etwas anderes sagt: diesen Tag haben wir mit Absicht ganz entspannt angegangen. Als allererstes ging es auf den Times Square in den Disney-Store, um für unsere Kleinen noch etwas mitzubringen (hier findet ihr unser Special „New York mit Kindern„). Der Disney Store ist wirklich niedlich gemacht und es gibt alles für die Kleinen (und Junggebliebenen!). Der nächste Stopp war der Bryant Park – einer meiner Lieblingsparks in New York – dort haben wir uns wieder mit Sabrina getroffen und viel geklönschnackt. Wenn ihr einen schönen Pub in der Nähe vom Bryant Park sucht, können wir euch den „Playwright Irish Pub“ an der 35. Straße zw. 5th und 6th Ave. empfehlen!

Und: kein New York Aufenthalt ohne die genialen Burger von Shake Shack! Wir sind dafür zum wohl bekanntesten Shake Shack gegangen: den am Madison Square Park! Das Anstehen hat sich auch dieses Mal wieder mehr als gelohnt. Die Burger sind einfach die Wucht. Auch sehr zu empfehlen: einen Espresso danach in der Eataly trinken. Das ist ein italienischer Food Market direkt gegenüber!

Glücklich und voller Eindrücke ging es dann spät abends Richtung Hotel – standesgemäß zu Fuß!

Tag 9 – Abflug aus New York

Das Frühstück im The Standard Café ist richtig gut – es sei denn, ihr geht montags hin. Scheinbar hatte da keiner der Leute dort irgendwie Lust, uns zu bedienen (sonst war das immer richtig gut). Aber egal – wir lassen uns nicht die Laune verderben. Ganz gemütliche 2 Stunden genießen wir dann unsere letzten Stunden für 2015 in New York (oder kommen vielleicht doch noch welche hinzu??) mit Sabrina und planen schon wie wild die nächsten tollen Sachen.

Welche das sind, erfahrt hier hier an dieser Stelle – auf jeden Fall war auch die New York Reise 2015 eine tolle Erfahrung. Wir haben uns keinen Stress gemacht, um viel sehen zu müssen sondern konnten ganz entspannt uns die schönsten Sachen rausschicken und haben New York City in vollen Zügen genossen!

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