Ihr kennt das sicherlich: es ist Wochenende und irgendwie kommt euch der letzte oder der erste oder der nächste New York-Aufenthalt in den Sinn. So geht es mir gerade einmal wieder. Und dazu male ich mir aus, wie unser perfekter Tag in New York aussehen würde …

New York erwacht (vor uns)

Es ist noch früh im Hotel als wir wach werden. Erst einmal strecken und einen Blick aus dem Fenster in die tolle Stadt erhaschen. Es ist schon hell und wir hören bereits reges Treiben: die LKWs, die die vielen kleinen Läden beliefern, die Taxis, die sich hupenderweise bemerkbar machen und ab und zu Stimmen von den New Yorkern, die schon lange wach und mit einem Kaffee in der Hand auf dem Weg zur Arbeit sind. Herrlich – es ist echt entspannend im Hotelzimmer und dennoch merkt man schon den Energiepegel ansteigen. Wir sind wieder in New York!

Die 32 besten Insider-Spots - erlebe New York wie ein Local

Auf dieses eBook (PDF) bin ich besonders stolz – ihr findet hier unsere absoluten Lieblinge, die wir im Laufe der Zeit so kennen gelernt haben. Es sind genau DIESE Bars, Restaurants, Spots und Geheimlocations, die für uns New York zu unserer Lieblingsstadt machen!

Und: keinen der 32 Spots gibts es in unseren anderen beiden ePapern zu den 10 besten Attraktionen bzw. den 10 besten Touren in New York!


Jetzt erst einmal frühstücken. Klar könnten wir auch im Hotel essen, aber wir wollen lieber wie ein Großteil der New Yorker frühstücken: in einem Diner (wenn ihr in Midtown seid besucht mal das Murray Hill Diner)! Das Frühstück ist dort meistens eh besser als im Hotel, wir sind mittendrin im Leben, umgeben von New Yorkern von klein bis groß und können so ganz entspannt in den Tag starten. Wir lieben es, mitten im Trubel ganz ungestört unseren Kaffee zu trinken und ganz leise im Hintergrund die Geräusche aus der Küche wahrzunehmen. Wir hören das Aufschlagen der Eier, das Klimpern der Kaffeetassen und das Tür-auf-Tür-zu-Geräusch.

unser perfekter tag in new york beginnt im murray hill diner

Direkt vor uns ist auf den Straßen nun doch schon richtig viel los – wie viele Taxis und Lieferwagen vor dem Fenster schon vorbei gefahren sind, haben wir nicht gezählt, es sind aber schon echt viele. Nach gut 1-2 Stunden im Diner mit frischen Kaffee, Rührei mit krossem Schinken und frischem Orangensaft (unser Klassiker) geht es nun gut gestärkt los.

Grober Plan: von Midtown Richtung Downtown

Heute geht es von Midtown erst einmal Richtung Downtown – das war schon unser gesamter Fahrplan für den Morgen. Es ist toll, sich einfach mal treiben zu lassen und völlig frei und ungeplant durch die Straßenschluchten von Manhattan zu laufen. Ab und zu halten wir an, um mal wieder ein paar Besonderheiten zu fotografieren. Endlich kommen wir mal wieder dazu, sich mit der Kamera zu beschäftigen. Wie war das noch mal mit der Brennweite? Egal – nach einigen Probeshots haben wir tatsächlich die beste Einstellung gefunden und die Fotos sehen echt brauchbar aus.

Mittlerweile sind wir Höhe Greenwich Village und es ist kurz nach Mittag. Gefühlt ist die Zeit wie im Flug vergangen und die ersten 3 Meilen sind wir auch schon wieder gelaufen. So viel laufen wir niemals in Deutschland – unfassbar. An einem typischen Stand an der Straße gibt’s erst einmal ein Poland Spring-Water. Die haben hier einen ähnlichen Marktanteil wie Coca Cola und man sieht sie an jeder Ecke.

Am Washington Square Park

Am Washington Square ist um diese Zeit schon echt viel los – viele Studenten treffen sich dort. Schließlich ist die Uni ja auch direkt dort. Was wir an der Ecke schön finden, sind die vielen kleinen Läden, in dem es echt Spaß macht, nach neuen Klamotten zu stöbern. Wir wollten ja auch unseren Mädels was mitbringen – aber jetzt schon die ganzen Sachen mit rumschleppen? Lieber nicht – das machen wir dann morgen gebündelt im größten Kaufhaus der Welt: dem Macy’s. Kindersachen sind so unfassbar viel günstiger in Deutschland – Wahnsinn. Nur bei Bath and Bodyworks halte ich kurz an und arbeite meine kurze To-Do-Liste ab.

Zwischenstop am Union Square

marmeladengläser auf dem union square market in new york

Es ist Nachmittag und wir sind wieder in Richtung Union Square gegangen. Unser Ziel: die Heartland Brewery. Hier wird ihr eigenes Bier gebraut und leckere Burger angeboten. Wir lieben diese Mikro-Brauereien und ein Glück halten diese auch in Deutschland langsam Einzug. Und nochmal haben wir Glück: es ist gerade Markttag am Union Square und der sehr beliebte Union Square Greenmarket geöffnet. Dort gibt es auch den berühmten New Yorker Honig. Durch die begrünten Dächer und vielen Parks haben die Bienen genug Nahrung – und die Bienenstöcke sind auf den Dächern der Stadt verteilt. Sogar New Yorker Hotels bieten jetzt ihren eigenen Honig an! Wir sitzen keine 10 Meter vom Trubel weg und laden erst einmal unsere Akkus auf. Das ist schon die Hölle in New York!

Drei Dinge für einen perfekten Tag: Wasser, Rooftop-Bars und Welcome-Gefühl

Um den Tag perfekt zu machen, fehlen nur noch drei Dinge: Wasser-Gucken, eine der Rooftopbars in New York besuchen und dann in eine unsere Stammkneipen gehen, wo wir beim letzten Mal vom Barkeeper tatsächlich wieder erkannt wurden und er uns genau das auf den Tresen gestellt hat, was wir dort bei letzten Besuch getrunken haben! Wie machen die das nur? Die müssen ein spezielles Barkeeper-Gedächtnis haben! Also auf ans Werk!

Taxi in New York City

Es geht mit dem Yellow Cab (natürlich nur die alten Ford Crown-Modelle!) zum High Line-Park. Das Wetter ist perfekt, um dort auf der historischen Hochbahntrasse zwischen dem vielen Grün entlang zu laufen. Der Blick auf Hudson River ist echt schön! Wir gehen Richtung Downtown und kommen so im Meatpacking District an. Dieser Teil von New York hat sich im Vergleich zu meinem ersten Besuch hier 2001 komplett verändert. Nichts mehr mit schmuddeligen Bars und Clubs in irgendwelchen Hinterhöfen! So ist der Wandel der Zeit und wenn ich ehrlich bin, gefällt es mir das neue Gesicht vom Meatpacking District auch.

Bill's Bar and Burger Menü im Meatpacking District

Es ist Zeit für ein Bier! Uns fällt eine kleine authentische und gut besuchte Bar auf, der wir nun einen Besuch abstatten werden: Bill’s Bar and Burger (ein echter Geheimtipp!!). Wie immer kommen wir wieder ins Gespräch mit anderen und fast immer hat unser Gegenüber auch Verwandte in Deutschland! So klein ist die Welt. Jetzt noch mal kurz frisch machen im Hotel, also wieder ins Taxi. Dort angekommen mache ich den Fehler, mich kurz aufs Bett zu werfen: oh man, meine Füße sind schwer!!! Aber der Gedanke an eine der Rooftop-Bars mit den spektakulären Blicken über New York lässt uns wieder in die Gänge kommen!

Über den Dächern der Stadt: Cocktails und Rooftops

Gansevoort Park Avenue NYC Rooftop Balcony

Es ist geschafft: wir sitzen mit einem Cocktail (Tipp: Old Fashioned!) vor uns sammeln sich unsere Gedanken. Nach ein bis zwei Tagen sind wir in New York komplett angekommen und unsere Gespräche drehen sich um die Dinge, die uns wirklich wichtig sind. Viele Sachen sind einfach im Alltag liegengeblieben oder es war nicht die Zeit dazu, sie anzugehen. Wir stellen fest, dass wir tolle Familien haben, unsere Töchter gleichzeitig anstrengend aber doch so toll sind und schon nach 1 Tag vermissen wir sie ein klein wenig ☺

Zeit für uns und unsere Lieben

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben Tino und ich eine Agentur und haben das Glück, nicht nur beste Freunde zu sein sondern auch beruflich das zu tun, was wir gern machen. Jetzt geht es viel um Strategie, neue Projekte, Zukunftspläne, Verbesserungen im Büro und unsere Jungs und Mädels in der Agentur. Und uns fällt wieder auf, was wir an New York so lieben: es ist der einzige Ort an dem wir gleichzeitig entspannen UND kreativ sein können. In jeder anderen Stadt würden mich die Geräusche irgendwann ablenken und stören. Hier empfinde ich das als Energie, die dazu gehört. Ihr könnt das sicherlich nachvollziehen.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir haben das gute Gefühl, wieder etwas Aufgestautes besprochen und angegangen zu haben. Wurde auch Zeit! A propos Zeit: Eine Uhr haben wir mit Absicht nicht um, sie spielt hier in New York für uns keine Rolle. Kein Terminkalender, kein Zeitdruck, keine Erwartungen. Zumindest für heute! Die nächsten Tage haben wir noch einige geschäftliche Termine – vielleicht ergibt sich ja eine Chance, in New York auch beruflich aktiv zu werden!

Es ist spät geworden und die Stadt leuchtet in vielen Farben. Das Empire State Building sieht nachts wieder richtig schön aus. Was für ein tolles Gebäude! Es war eine gute Idee, mal wieder nach New York zu kommen. Nun laufen wir noch eine Weile durch die Straßen und schnappen uns dann ein Taxi, das uns in unser Hotel bringt.

Was für ein perfekter Tag in New York – und morgen noch einmal von vorn!

Eure Tipps und Ideen!

Geht es euch auch so? Was würdet ihr noch machen? Was könnt ihr empfehlen?

Immer her mit euren Tipps!

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